Demenz verstehen

Demenzsimulator

Wie fühlt sich die Demenz für Betroffene an? Mit welchen Hürden muss im Alltag gerechnet werden? Hier möchte der Demenzsimulator der St. Galler Kantonalkirche helfen, sich in die Lage von Betroffenen hineinzuversetzen und zu erfahren, wie wir Menschen angemessen begegnen können, die an Demenz leiden.
In der Woche vom 2.-8. Februar steht der Demenzsimulator im Kirchgemeindehaus Rheineck der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der Demenzsimulator besteht aus 13 Stationen, in denen Sie selbständig, Erfahrungen damit sammeln können, wie Demenz sich anfühlt. Bei diesen Stationen geht es um ganz alltägliche Dinge wie Anziehen, Einkaufen, Mittagessen oder Hausarbeit.

Öffnungszeiten
Dienstag, 3.2.: 9 - 11 Uhr und 14 - 17 Uhr
Mittwoch, 4.2.: 14 - 16 Uhr
Donnerstag, 5.2.: 11 - 15 Uhr
Samstag, 7.2.: 14 - 17 Uhr
Sonntag, 8.2.: 14 - 17 Uhr

Falls Sie mit einer ganzen Gruppe zu einer anderen Zeit vorbeikommen möchten, kontaktieren Sie uns bitte. Wir werden versuchen, dies zu der gewünschten Zeit zu ermöglichen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie darauf hinweisen, dass wir von der Kirchgemeinde nur Aufsichtspflicht- und kein Fachpersonal zur Verfügung stellen. Gruppen, insbesondere Jugendliche, müssen geführt und von genügend Betreungspersonal begleitet werden.


Ein Grundkurs für Freiwillige

Im Alltag, bei Besuchen, in der Nachbarschaft oder auch in der eigenen Familie begegnen wir Menschen mit Demenz. Diese Begegnungen fordern uns oft heraus, denn Menschen mit Demenz sind anders. Um Begegnungen gut zu gestalten, ist es wichtig, dass wir uns an ihren Möglichkeiten orientieren und uns an sie anpassen.

Der Grundkurs «Menschen mit Demenz begleiten» besteht aus drei, auf die praktische Arbeit ausgerichteten, Modulen. Die Kursteilnehmenden lernen die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen besser verstehen. Sie bekommen Ideen an die Hand, wie sie Begegnungen so gestalten können, dass die Lebensqualität der direkt und indirekt Betroffenen gefördert und bereichert wird.

Der Kurs richtet sich nicht an Pflegefachpersonen und an pflegende Angehörige.

Module

1 | Donnerstag, 5. Februar 2026 | 18-21 Uhr | Pfarrhaussaal, Schutzmühlestrasse 3, 9430 St. Margrethen
Was verstehen wir unter Demenz? Was passiert mit demenzbetroffenen Menschen? Krankheitsbild und Grundlagen zur Begleitung von Menschen mit Demenz.

Öffentlicher Vortrag für alle. Eine Anmeldung zum Vortrag alleine (ohne Kurs) ist nicht nötig.

2 | Freitag, 6. Februar 2026 | 9-12.30 Uhr | 1. Teil | Pfarrhaussaal, Schutzmühlestrasse 3, 9430 St. Margrethen
Achtsame Kommunikation (verbal/nonverbal) im Umgang mit Menschen mit Demenz

3 | Freitag, 6. Februar 2026 | 13.30 - 17 Uhr | 2. Teil | Pfarrhaussaal, Schutzmühlestrasse 3, 9430 St. Margrethen
Begegnung und Spiritualität – Sinn-volle Besuche gestalten mit Menschen mit Demenz

Für Freiwillige in der Altersarbeit, Mitarbeitende der Kirchgemeinde und Menschen, die Entlastung für Angehörige anbieten oder in einem Pflegeheim als Hauspersonal arbeiten.

Anmeldung

Der Vortrag am Donnerstag, 5. Februar 2026,, ist öffentlich und kann ohne Anmeldung besucht werden.
Anmeldungen zu den Modulen 2 + 3 gerne bis 30. Januar über die » » Kantonalkirche

Voraussetzung für den Besuch der Module 2 + 3 ist die Teilnahme an Modul 1 (Vortrag, 5. Februar).


Referenten und Referentinnen

Donnerstag, 5. Februar 2026 | Öffentlicher Vortrag
Dr. med. Antje Schatton, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberärztin, Stv. Leiterin Ambulatorium, Psychiatrie St.Gallen Nord, Alters- und Neuropsychiatrie, St.Gallen

Freitag, 6. Februar 2026 | Kurstag | Voraussetzung ist der Besuch des Vortrags (Modul 1)
Teil 1 (Vormittag): Cristina De Biasio Marinello, Pflegeexpertin, Geschäftsführerin mosa!k, Co-Leiterin Angehörigengruppe junge Menschen mit Demenz von Alzheimer St.Gallen/beider Appenzell

Teil 2 (Nachmittag): Cristina De Biasio Marinello, Pflegeexpertin | Barbara Signer, Pfarrerin | Peter Bruderer, Arbeitsstelle Diakonie/Alter, Evang.-ref. Kirche Kanton St. Gallen